SYSKOP2018

“IT without Limits – Wo geht die Reise hin?”

19. IT-MANAGEMENTDIALOG
3. Mai – 6. Mai 2018 Dorint Park Hotel Bremen

Workshops

Workshop 1:
Cloud – und was nun?
Mögliche Grenzen oder grenzenlose Möglichkeiten?
Workshopleitung: Birgit Frohnhoff, Fiducia & GAD IT AG
Matthias Karbstein, Deutscha Bahn AG

Workshop 2:
Digital Workforce
Überwindung der Traditionslähmung – Empower People Transformation
Workshopleitung: Andreas Borchert, Zurich Gruppe Deutschland
Michael Simon, Weiss Umwelttechnik GmbH

Workshop 3:
Managing „No-Limits
IT ohne Limits beherrschen
Workshopleitung: Kay Richter, Finanz Informatik GmbH & Co. KG
Ludwig Weßbecher, TransnetBW GmbH

Workshop 4:
Breaking the Rules
Foresight Thinking
Workshopleitung: Thomas Nestke, gkv informatik GbR
Prof. Dr. Falk Uebernickel, Universität St. Gallen

Workshop 5:
Customer Benefits by IT Innovation
Generieren Blockchain & Co wirklich Kundennutzen?
Workshopleitung: Heiko Bode, TELCAT Kommunikationstechnik GmbH
Henning Evers, Lufthansa Technik AG

Workshop 6:
Agility vs. Security
Rezepte für sichere Applikationen
Workshopleitung: Steffen Heilmann, MYTOYS GROUP
Hans Pezold, Uniper AG

Workshop-Teilnahme und -Organisation
Die Workshops laufen zeitlich parallel, d.h. es ist jeweils die Teilnahme an einem Workshop möglich. Die Ergebnisse aller Workshops werden dem Plenum vorgestellt und im Rahmen einer InfoFair präsentiert. Der Dialog auf der InfoFair ermöglicht den Teilnehmern, sich über alle Workshop-Ergebnisse detailliert zu informieren. FINAKI dokumentiert diese Ergebnisse in der Ergebnisdokumentation. Die beschriebenen Inhalte dienen als Basis für die Workshop-Arbeiten. Moderatoren und Teilnehmer entscheiden gemeinsam, welche Schwerpunkte sie in ihrem Workshop bearbeiten.



Workshop 1:
Cloud – und was nun?
Mögliche Grenzen oder grenzenlose Möglichkeiten?
Workshopleitung: Birgit Frohnhoff, Fiducia & GAD IT AG
Matthias Karbstein, Deutsche Bahn AG

 
Cloud-Computing hat sich zum Motor der Digitalisierung entwickelt. Dabei geht es mittlerweile um viel mehr als die Verlagerung von IT-Infrastruktur zur Senkung von Betriebsführungskosten.

Im Rahmen des Workshops möchten wir mit Ihnen Erfahrungen austauschen, Chancen und Risiken miteinander abwägen und Antworten auf die folgenden Fragen finden:

• Welche Cloud-Varianten (Private, Private Public oder Public) haben sich für welche Anwendungsfälle bewährt und warum?
• Wie ist sichergestellt, dass die Nutzungskosten nicht aus dem Ruder laufen?
• Welche Anbieter haben sich bewährt und warum?
• Wie lassen sich Cloud-Anbieter in Bezug auf die Einhaltung von SLAs steuern?
• Welche Arten von Daten werden in die Cloud verlagert?
• Welche Cloud-Technologien werden mit welchem Erfolg eingesetzt (Container, Container Management, Cloud Management etc.)?
• Wie werden IT-Anwendungen fit für die Cloud gemacht?

Des Weiteren wollen wir uns gemeinsam für die unterschiedlichsten Unternehmenstypen (z.B. Start-ups, mittelständische Unternehmen, Konzerne) und Branchen (Automobilindustrie, Transport, Banking/Finance, High-Tech etc.) auf die Suche nach innovativen Einsatzszenarien für Cloud-Lösungen und -Technologien machen und eine Guideline für zukünftige Cloud-Entscheidungen im Alltag kreieren.



Workshop 2:
Digital Workforce
Traditionslähmung überwinden – Empower People Transformation
Workshopleitung: Andreas Borchert, Zurich Gruppe Deutschland
Michael Simon, Weiss Umwelttechnik GmbH

 
Viele Wettbewerbsteilnehmer verändern sich rasant und passen sich schneller als andere Unternehmen an neue Marktbedingungen an. Von 2005-2012, also in nur sieben Jahren, haben 88% der Fortune 100 gelisteten Unternehmen diesen elitären Kreis auch wieder verlassen müssen. Demzufolge hängt der Unternehmenserfolg unter anderem auch maßgeblich von der Veränderungsgeschwindigkeit ab.

Aus den verschiedenen Blickwinkeln der Teilnehmer werden zunächst mögliche Ursachen untersucht, warum sehr viele Menschen Veränderungen als eher negativ empfinden.

In diesem Zusammenhang gerne und oft gehört:
• Und wie sollen wir das in SAP abbilden?
• Dafür haben wir in 2018 keine Ressourcen mehr…
• Lass uns nach der Sommerpause mal einen Kick-off dazu machen!

Hierauf basierend diskutieren wir gemeinsam Handlungsoptionen, um traditionsgelähmte Denk- und Verhaltensweisen zu lösen und etwaige festgefahrene Strukturen und Abläufe zu mobilisieren bzw. zu transformieren.

Ziel unseres Workshops ist die Erarbeitung von Lösungsansätzen und Maßnahmen, die alle Mitarbeiter und die gesamte Organisation dazu bringen, an der Beseitigung von Veränderungsbarrieren zu arbeiten. Den Teilnehmern werden Wissen und Werkzeuge an die Hand gegeben, die sie direkt in ihren Arbeitsalltag integrieren können.

Unser Workshop-Motto lautet also: „No Limits – open your mind & stay hungry to learn new!”



Workshop 3:
Managing „No-Limits“
IT ohne Limits beherrschen
Workshopleitung: Kay Richter, Finanz Informatik GmbH & Co. KG
Ludwig Weßbecher, TransnetBW GmbH

 
Wer kennt sie nicht, die Buzzwords in der IT: Digitalisierung, Web 1.0 bis 4.0, Cloud, Künstliche Intelligenz, Disruption usw.! Die technische Entwicklung in den letzten Jahren nimmt mehr und mehr an Geschwindigkeit auf. Was einst Illusion war, wuchs zur Innovation. Innovation war gestern – „IT ohne Limits“ gehört heute zur Realität. Auf der anderen Seite gibt es die Verantwortlichen in der IT, die diese neuen Entwicklungen und Techniken integrieren, migrieren, betreuen und vor allem verantworten sollen.
Tut sich an der ein oder anderen Stelle ein schier nicht überwindbarer Graben auf? Ein Konflikt zwischen den beiden Seiten HEUTE und MORGEN? Was ist mit der VERGANGENHEIT? Gibt es nicht neben der aktuell betriebenen Hard- und Software auch den Altbestand? Das historisch Gewachsene? Altsysteme müssen migriert werden, um den Anschluss an die Innovationen und Trends von morgen, an die „IT ohne Limits“ zu ermöglichen. Doch wie das Leben auch ist diese Fragestellung nicht trivial. Neben SCHWARZ und WEISS bietet uns das Leben viele bunte FARBEN. Wie steht es um die Sicherheit, Risiken, Wirtschaftlichkeit, Anwendbarkeit etc.? Ein Spannungsfeld, das wir in unserem Workshop beleuchten werden. Hierbei lebt der Workshop von der Vielfalt und der breiten Erfahrung der Teilnehmer.
Der Workshop gibt einen Überblick über die technische Entwicklung der vergangenen Jahre und beleuchtet die Trends der „IT ohne Limits“. Wo kommen wir her, wo geht es hin und was gilt es auf dieser Reise zu bedenken?
Gemeinsam beleuchten wir das Thema „IT ohne Limits“ unter dem Aspekt, dass es einen IT-Bestand gibt. Hierbei beleuchten wir unter anderem die Fragen:

• Wie stellen wir eine Beherrschbarkeit der Entwicklungen her?
• Wie halte ich Schritt mit Innovationen und technischen Neuerungen?
• Was gilt es zu berücksichtigen, um meine sensiblen Daten und Datenströme unter Kontrolle zu halten?
• Wie schaffe ich es, mich in dem Spannungsdreieck „Usability/Security/Economy“ zurecht zu finden?

Gerne geht der Workshop auf individuelle Fragen der Teilnehmer ein. Bringen Sie Ihre Fragen und Erfahrungen zu diesem Thema mit. Erarbeiten Sie mit uns die TOP-Punkte zum Thema „IT without Limits – Wo geht die Reise hin?“!



Workshop 4:
Breaking the Rules
Foresight Thinking
Workshopleitung: Thomas Nestke, gkv informatik GbR
Prof. Dr. Falk Uebernickel, Universität St. Gallen

 
Unternehmen und öffentliche Organisationen stehen heutzutage durch neu entstehende Technologien, zunehmende Digitalisierung oder neue Möglichkeiten der Datenanalyse vor dramatischen Veränderungen. Gleichermaßen befindet sich auch das Kunden- und Nutzerverhalten im stetigen Umbruch. Kollaborative Ansätze wie Open Innovation und Design Thinking sind sehr erfolgreich, denn sie zeigen Unternehmen und Managern eine dynamische Arbeitsweise mit anfassbaren und effizienten Ergebnissen.

Die aktuellen Herausforderungen Stück für Stück abzuarbeiten ist jedoch nicht mehr ausreichend. Strategische Perspektiven brauchen mehr Weitblick, um benötigte Veränderungen schon frühzeitig einzuleiten. Die Antwort ist Foresight Thinking: Eine umfassende Sammlung von Werkzeugen, die es ermöglichen, über das Vorhandene und Bekannte hinaus zu denken. Gemeinsam mit DARPA entwickelt, hilft es Führungskräften, verschiedene Szenarien zu erarbeiten und Veränderungen besser vorherzusagen.

Foresight Thinking unterscheidet sich von herkömmlichen strategischen Analysen durch sein extrem visionäres Denken und verdoppelt die Zeitspanne eines üblichen Planungshorizontes auf 10(+) Jahre.

Dabei gibt Foresight Thinking Methoden an die Hand, die genau analysieren, welche Technologien zum Faktor Mensch passen. Somit reiht sich Foresight Thinking in die Ära des Human-Centered-Designs ein und bildet eine exzellente Ergänzung zum Design Thinking. Der Mensch wird in den Mittelpunkt gestellt, um Zukunftsstrategien zu entwickeln. Ein Ansatz, der für manchen Manager neu sein mag und einige bestehende Regeln in Frage stellt.

Anhand von Fallbeispielen werden wir gemeinsam die Grundlagen von Foresight Thinking erarbeiten und wirksame Werkzeuge anwenden. Sie werden sehen, wie aus bestehenden Markttrends, in Kombination mit intelligenten Vorhersagen von Nutzerverhalten, einzigartige Lösungen für Unternehmen (sogenannte „White Spots“) entstehen können. Anhand von „Visions“ und „Change Paths“ werden anschließend Roadmaps für die Zukunftsgestaltung entwickelt.

Die Teilnehmer erweitern hiermit ihre Methodenkompetenz, können den Innovationsprozess im eigenen Unternehmen fördern, die Unternehmenszukunft aktiver gestalten und getreu dem diesjährigen Motto der SYSKOP 2018 „IT without Limits – Wo geht die Reise hin?“ zuverlässiger den eigenen Kurs bestimmen.



Workshop 5:
Customer Benefits by IT Innovation
Generieren Blockchain & Co wirklich Kundennutzen?
Workshopleitung: Heiko Bode, TELCAT Kommunikationstechnik GmbH
Henning Evers, Lufthansa Technik AG

 
Innovationen sind essentiell für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. In Zeiten der Digitalisierung ist die Unternehmens-IT hier ein wesentlicher Treiber für die Geschäftsentwicklung.

In hoher Frequenz wird das Business mit neuen Lösungen und Technologien konfrontiert, wie zum Beispiel Machine Learning, Artificial Intelligence (AI), Business Process Automation, Augmented Reality, aber auch Blockchain. So unterstellt gerade letztgenannte Entwicklung eine Disruption besonderen Ausmaßes. Blockchain steht für eine stetig erweiterbare Liste von in Blöcken gegliederten Informationen, welche mit speziellen Verschlüsselungsverfahren miteinander verbunden sind und quasi aufeinander aufbauen. Diese Technologie gestattet das dezentrale Führen von Buchführungssystemen zu jedweden Informationen (z. B. Währungen, Gegenstände, Immobiliengrundbücher, Verträge etc.), welche auch ohne Zutun zentraler Vertrauensinstanzen weder gelöscht noch manipuliert werden können. Blockchain soll nach Ansicht der Experten besonders im Finanzbereich für disruptive Änderungen sorgen, welche sogar die künftige Notwendigkeit von Banken in der heutigen Form infrage stellen.

Doch bei all den neuen innovativen Technologien, die heutzutage und künftig offeriert werden, steht eine wesentliche Frage für jeden potenziellen Kunden im Vordergrund: Wann bringt mir der Einsatz dieser Technologie welchen Nutzen? Auch wenn viele kleinere oder größere Innovationen gegenwärtig bereits unser Leben erleichtern, ist der tatsächliche wirtschaftliche Nutzen oft nicht quantifizierbar.

Dieser Workshop möchte daher anhand einiger Innovationsbeispiele wie Blockchain & Co kritisch beleuchten, woraus sich tatsächliche Nutzenaspekte für den Kunden herleiten lassen. Anhand von Gegenbeispielen kann zudem aufgezeigt werden, wo zwar der Innovationsfaktor hoch, der Nutzen jedoch gering ausfällt. Zielstellung des Workshops ist es, den Blick der Teilnehmer für wirklich nutzbringende Innovationen zu schärfen.

Im Ergebnis des intensiven Austausches in diesem Workshop werden die Teilnehmer ihre Fähigkeit verbessern, weniger nützliche, nicht dem jeweiligen Unternehmensziel Rechnung tragende Innovationen rechtzeitig zu erkennen.



Workshop 6:
Agility vs. Security
Rezepte für sichere Applikationen
Workshopleitung: Steffen Heilmann, MYTOYS GROUP
Hans Pezold, Uniper AG

 
Die Liefergeschwindigkeit der IT hat sich enorm gesteigert. Infrastrukturen entstehen in der Cloud auf Knopfdruck. Standardisierung und Automatisierung schreiten in der Applikationsentwicklung voran. Alles erscheint möglich.
Mit neuen Technologien und agiler Applikationsentwicklung können so Kundenprodukte schneller als je zuvor entwickelt werden. Die dahinterliegende Lieferorganisation wird zudem befähigt, effektiver und effizienter ihre Ressourcen zu nutzen. Das Time-to- Market-Tempo beschleunigt mit den neuen technischen Möglichkeiten.

Damit einhergehend stellt sich vermehrt die Frage des Risikomanagements. Sind die digitalen Produkte und Services auch trotz kurzer Entwicklungszeiten wirklich sicher? Was wird getan, damit selbst in fragmentierten Lieferketten und unter Einsatz immer neuer Entwicklungswerkzeuge dennoch weiterhin alle Compliance-Anforderungen erfüllt werden? Sind Sicherheitsanforderungen im Entwicklungsprozess rechtzeitig und kontinuierlich berücksichtigt?
Damit nicht genug: Security selbst ist ein Differenzierungsmerkmal. Kunden kaufen vermehrt Produkte, die mehr Sicherheitsfeatures aufweisen als andere. Sicherheit wird zum Anwendungsfeature.

Widersprechen sich Agilität in der Anwendungsentwicklung mit diesen Sicherheitsaspekten?

In unserem Workshop erörtern die Teilnehmer diese grundsätzliche Fragestellung. In Arbeitsgruppen tauschen wir bestehendes Wissen untereinander aus und erarbeiten Empfehlungen für alle Teilnehmer der SYSKOP.

Dabei betrachten wir den agilen Anwendungsentwicklungsprozess aus einem Security-Blickwinkel. Wir überprüfen Standardvorgehensweisen und identifizieren Optimierungspotentiale sowohl in der Aufbau- als auch in der Ablauforganisation der Anwendungsentwicklung.

Am Ende werden wir gemeinsam ein besseres Verständnis entwickelt haben, wie in einem agilen Applikationsumfeld die Security-Anforderungen bestmöglich erfüllt werden können. Diese Erkenntnisse werden wir teilen.