INKOP2016

Mit Bimodaler IT zu Bimodalem Business

20. IT-MANAGEMENTDIALOG
06. – 09. Oktober 2016 in Valencia, Spanien – Hotel Balneario Las Arenas

Grußwort

Mit Bimodaler IT zu Bimodalem Business 

Bimodale IT – ein Begriff, der unter Experten auch heute noch mit Sicherheit zu einigem Stirnrunzeln und Achselzucken führt. Auch als Partygespräch ist er herzlich wenig geeignet – zu hölzern und für Laien leider nicht selbsterklärend. In der Tat gab es den Begriff der Bimodalen IT bis vor wenigen Jahren noch nicht.

Der  Ansatz hinter diesem Begriff hingegen hat die Agenda vieler Unternehmen und ihrer IT-Abteilungen erreicht. Er beschäftigt sich damit, dass zwei IT-Strukturen parallel in einem Unternehmen implementiert sind – einerseits die traditionelle IT und auf der anderen Seite die agile IT. Es schafft eine Reihe von Vorteilen, gleichzeitig die etablierte IT (weiter) zu entwickeln und zum anderen schnell realisierbare Lösungen anzubieten. Gelingt dieser Ansatz, sind tatsächlich neue „bimodale“ Geschäftsmöglichkeiten denkbar und traditionelle Geschäfte sowie neue dynamische Modelle parallel umsetzbar.

Die Bimodale IT beschäftigt sich damit mit der Lösung einer der offensichtlichsten und wichtigsten Herausforderungen in der modernen Informationstechnologie in Unternehmen. Nicht ohne Grund ist sie Thema der diesjährigen INKOP.

Doch sind diese beiden Strategien überhaupt unter einen Hut zu bringen? Kann das scheinbar Unmögliche möglich gemacht werden? Welche Aspekte gilt es zu beachten? Gibt es Best Practices oder Fallstudien, aus denen neue Erfahrungen gewonnen werden können? Oder handelt es sich nur um ein neues Buzzword, und wir müssen die Limitationen von Bimodaler IT in den nächsten Jahren teuer erlernen? Auf der INKOP2016 werden wir in bekannter Manier in zahlreichen Workshops die komplexen Fragestellungen rund um das Thema Bimodale IT und ihre Einbindung in Ihr Business erörtern, Wege und Erfolgsfaktoren diskutieren und Strategien entwickeln.

Hier einige zentrale Fragen, die es zu beantworten gilt: Wie müssen Strukturen und Prozesse angepasst werden? Welche Auswirkungen hat dies auf Kundenschnittstellen, auf das Kerngeschäft? Wie funktioniert die Steuerung, wie das Controlling? Welche Punkte sind beim Thema IT-Security zu betrachten? Wie sieht ein nachhaltiger Wertbeitrag zu End-to-End-Prozessen aus? Wie profitieren unsere Kunden? Auf welche Weise sind Führungskräfte gefragt? Wie meistert man den Spagat zwischen einem stabilen und zuverlässigen Modell und der Geschwindigkeit neuer Lösungen, bei denen Innovation und Experimentierfreudigkeit gefragt sind?

Neben diesen Themenstellungen stellt sich dem erfahrenen ITler natürlich die kritische Frage, ob hier mit einem neuen Begriff eine „alte Sau“ durchs Dorf getrieben wird. Gibt es doch schon lange die Herausforderung, die traditionelle und die dynamische IT zu vereinen. Und für diese Aufgabe wurden auch seinerzeit Lösungsansätze entwickelt und propagiert. Haben diese Ideen funktioniert? Was ist neu? Hier ist die differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Konzept gefragt.

Diese und mehr Fragen werden die führenden Mitgestalter unserer digitalen Zukunft in diesem Jahr auf der INKOP diskutieren und damit die Möglichkeit bieten, in regem Austausch das Potenzial unserer schnellen, innovativen digitalen Welt voll auszuschöpfen.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine spannende INKOP2016,

DirkOlufs IhrProf. Dr. Dirk Olufs
Präsident der INKOP2016
CIO DHL Express Europe